Weniger Dinge, mehr Leichtigkeit: Schritt für Schritt Ordnung schaffen
Ich wohne seit 45 Jahren in diesem Haus. Wo soll ich anfangen?
Seit 45 Jahren wohne ich hier. Als wir einzogen, waren die Kinder noch klein. Heute haben sie selbst längst erwachsene Kinder. In all den Jahren hat sich einiges angesammelt. Nicht, weil ich besonders viel gekauft hätte. Es kam einfach zusammen: Geschirr, Bücher, Kleider, Werkzeug, Spielsachen, Fotoalben, Bettwäsche und Sportsachen. Bei all dem dachte ich immer: Das kann man doch noch brauchen.
Eigentlich weiss ich schon länger, dass ich aufräumen und einiges weggeben sollte. Denn ich weiss gar nicht mehr genau, was sich zuoberst in den Schränken oder zuhinterst im Keller befindet. Wohin nur mit all den tausend Dingen?
Vielleicht ziehe ich irgendwann in eine kleinere Wohnung oder meine Kräfte lassen nach. Ich weiss es nicht. Aber ich möchte nicht warten, bis andere für mich entscheiden und aufräumen müssen. Also habe ich angefangen.
Zumindest habe ich es versucht.
Ich stand im Keller vor einem Regal voller Schachteln und wusste nicht, wo ich beginnen sollte. In einer Schachtel lagen die alten Spielsachen der Kinder, in einer anderen die Weihnachtsdekoration meiner Mutter. Dann fand ich das Kaffeeservice, das seit Jahren niemand mehr benutzt hatte. Plötzlich ging es gar nicht mehr nur ums Aufräumen.
Bei fast jedem Gegenstand musste ich eine Entscheidung treffen:
Behalten? Weggeben? Wem geben? Verkaufen? Entsorgen?
Und manchmal hing an einem ganz gewöhnlichen Gegenstand eine Erinnerung, mit der ich nicht gerechnet hatte. Nach zwei Stunden war ich müde – und kaum weiter.
Da wurde mir klar: Ich brauche Unterstützung. Jemanden, der mir zeigt, wie ich vorgehen kann, mir einen Mupf gibt und mir hilft, die vielen Entscheidungen zu treffen. Jemanden, der mit anpackt und mir Mut macht. So kam Frau Vögtli von Tausend Dinge zu mir.
Wir räumten nicht einfach das Haus leer. Wir begannen mit kleinen Schritten: ein Schrank, ein Regal, eine Schublade. Manches fiel mir erstaunlich leicht. Bei anderem brauchte ich mehr Zeit. Und bei einigen Dingen sagte ich ganz klar: «Nein, das bleibt.» Das durfte es auch. Niemand drängte mich dazu, etwas wegzugeben.
Frau Vögtli unterstützte mich beim Entscheiden und Loslassen. Sie munterte mich auf, motivierte mich und brachte mit ihrer sorgfältigen Art und ihrem Humor auch
Leichtigkeit in die manchmal schwierigen Momente. Mit der Zeit wurde das Entscheiden leichter.
Und ich merkte etwas, womit ich nicht gerechnet hatte:
Es tut gut, jetzt aufzuräumen. Jetzt habe ich noch die Kraft dazu. Ich kann selbst bestimmen, was bleiben soll und wohin die anderen Dinge gehen. Ich kann mich in meinem eigenen Tempo von Gegenständen verabschieden.
Zwischendurch mache ich auch alleine weiter. Gemeinsam mit Frau Vögtli lege ich jeweils die nächsten überschaubaren Aufgaben fest. So komme ich Schritt für Schritt voran. Mein Haus erzählt 45 Jahre meines Lebens. Aber es muss deshalb nicht alles bleiben. Was bleiben darf, soll zu meinem heutigen Leben passen. Die Erinnerungen trage ich schliesslich in mir. Dafür brauche ich nicht jeden einzelnen Gegenstand.
Vielleicht ziehe ich eines Tages um. Wenn dieser Tag kommt, möchte ich nicht vor einem ganzen Haus voller Entscheidungen stehen. Ich möchte dann sagen können:
Ich habe bereits entschieden, was mir wichtig ist.
Benötigen Sie Unterstützung beim Aussortieren und Ordnung schaffen?
Wenn auch Sie Ihr Zuhause Schritt für Schritt ordnen möchten oder Unterstützung bei der Vorbereitung auf einen Umzug benötigen, können Sie sich direkt bei Frau Vögtli von «Tausend Dinge» melden. In einem unverbindlichen Erstgespräch besprechen Sie gemeinsam, welche Unterstützung für Ihre Situation sinnvoll ist.
Tausend Dinge
Kosten: CHF 95.– pro Stunde
Kontakt: 079 786 47
E-Mail: info@tausenddinge.ch
Website: www.tausenddinge.ch



