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Lärm und Gesundheit

Wenn die Stille zum Luxus wird: Warum Lärm unserer Gesundheit schadet

 

Lärmquellen sind heutzutage an vielen Orten im Alltag anzutreffen. Zum Beispiel im Strassenverkehr, das Rauschen der Klimaanlage, in einem grossen Raum mit vielen Menschen oder bei einem lauten Konzert. Mit zunehmendem Alter wird die Empfindlichkeit gegenüber Lärm immer grösser. Darum wäre es besonders wichtig, dass man dem Körper regelmässig Ruhe und Entspannung gönnt, was in der heutigen, lauten Zeit gar nicht so einfach ist.

 

Mehr als nur Stress für die Ohren


Lärm ist nicht nur ein akustisches Problem. Vor allem dauerhafter Lärm kann zu vorübergehender oder sogar dauerhafter Schädigung des Gehörs und zu Konzentrationsschwierigkeiten führen. Selbst wenn wir schlafen, ist unser Gehör so programmiert, dass Geräusche wahrgenommen werden können.


Auch wenn wir glauben, uns inzwischen an den Alltagslärm gewöhnt zu haben: Lärm ist nicht nur für das Gehör schädlich oder für eventuelle Konzentrationsschwierigkeiten verantwortlich. Chronische Lärmbelastung kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen und zu Bluthochdruck führen. Schlafstörungen sind besonders tückisch und können unsere Gesundheit umfassend beeinträchtigen. Denn wer nachts wegen Umgebungsgeräuschen nicht zur Ruhe kommt, büsst langfristig die mentale und physische Regenerationsfähigkeit ein.

 

Tag gegen Lärm (29. April 2026)

 

Um auf diese oft übersehene gesundheitliche Belastung aufmerksam zu machen, findet am 29. April 2026 wiederholt der internationale Tag gegen Lärm unter dem Motto "Lärm macht krank" statt. An diesem Tag wird nicht nur auf die Gefahren von zu lautem Musikhören oder Industrielärm hingewiesen, sondern auch das Bewusstsein für akustische Lebensqualität geschaffen. Ruhe soll wertgeschätzt werden können. In diversen Städten und Institutionen werden Hörtests, Informationsveranstaltungen und spannende Experimente zur Akustik angeboten.

 

Was kannst du tun?

 

Jeder von uns kann dazu beitragen, dass die Welt ein Stück leiser wird. Entweder durch rücksichtsvolleres Verhalten im Alltag, das Schaffen von Ruhezonen in der Wohnung oder bei der Unterstützung von Lärmschutzmassnahmen in der Umgebung. Nutze den 29. April um innezuhalten, deinen Ohren eine Auszeit zu gönnen und setze gemeinsam mit uns ein Zeichen für eine gesündere, leisere Zukunft. Denn Stille ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit für unsere Gesundheit.

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